Am 30. Juli in Goßwitz: Die Bürgerinitiative Unterwellenborn hat eingeladen – und das Interesse war groß.
Die Website der Initiative ist nun endlich online, und schon jetzt wurden über 1.000 Unterschriften gesammelt. Ein deutliches Zeichen, das zeigt: Die Menschen hier wollen nicht einfach zusehen, wie ihre Heimat zerstört wird.
Besonders eindrucksvoll: Bei einer Aktion im Kaufland sagten 96 % der angesprochenen Menschen „Ja“ zur Unterschrift. Das ist nicht irgendeine knappe Mehrheit – das ist ein überwältigender Konsens.
Doch so klar die Stimmung der Bevölkerung ist, so enttäuschend war das Verhalten derer, die eigentlich ihre Stimme im Ort vertreten sollten: Kein einziger Ortsteilrat war anwesend. Diese Räte sollen die Meinung der Bürger vertreten – warum bleiben sie dann solchen Veranstaltungen fern?
Es entsteht der Eindruck: Man will lieber nicht hören, was unbequem ist.
Die Bürgerinitiative macht deutlich: Hier geht es nicht um Einzelinteressen, sondern um den Schutz von Gesundheit, Natur, Lebensqualität – und um ehrliche Demokratie. Wenn gewählte Vertreter nicht hinhören, muss der Druck von unten kommen.
Die Veranstaltung war nur der Anfang eines langen Abends voller Fakten, Studien und unbequemer Wahrheiten. In den kommenden Teilen werde ich ausführlich darauf eingehen – unter anderem auf die unsichtbare Gefahr Infraschall, auf politische Tricksereien, auf versteckte Kosten und auf das große Geschäft mit der Zerstörung unserer Landschaft.
Fortsetzung folgt: Teil 2 – „Infraschall: Die unsichtbare Gefahr und ihre Folgen“
„Infraschall“ – ein Begriff, den Politik und Windkraftlobby am liebsten gar nicht in den Mund nehmen. Warum? Weil er das schöne grüne Energiebild zerkratzt.
Doch am 30. Juli in Goßwitz wurde darüber gesprochen – offen, deutlich und mit wissenschaftlichem Fundament.
Dipl.-Ing. Jochen Langzettel machte klar: Studien belegen den Einfluss von Infraschall auf das Gehirn. Die Folgen? Schlafstörungen, Übelkeit, Beschwerden ähnlich der Seekrankheit – und vieles mehr.
Er erklärte, was Infraschall überhaupt ist: Schwingungen unterhalb von 20 Bewegungen pro Sekunde, ausgelöst durch große Flächen oder Massen. Das Problem: Teile unseres Körpers – Puls, Hirnströme – liegen ebenfalls in diesem Frequenzbereich. Das bedeutet: Infraschall kann direkt in unsere biologischen Abläufe hineinwirken.
Keine Vorschriften. Kein Schutz.
Obwohl diese Gefahren seit Jahren bekannt sind, existieren in Deutschland bis heute keine gesetzlichen Vorschriften zum Schutz vor Infraschall. Die Behörden verhalten sich, als gäbe es das Problem gar nicht – ähnlich wie bei Radioaktivität, UV-Licht oder giftigen Gasen, bevor diese offiziell anerkannt wurden.
Repowering – größer, teurer, aber nicht besser
Besonders scharf kritisierte Langzettel das sogenannte Repowering: Alte Windräder (ca. 2 MW Leistung) werden durch riesige Anlagen mit 5,5 MW ersetzt – oft bei gleichbleibend geringen Abständen zwischen den Türmen.
Das Problem: Die Energiedichte in der Luft ist begrenzt – sie steigt nicht einfach, nur weil die Rotoren größer werden. Stehen große Anlagen zu dicht beieinander, nehmen sie sich gegenseitig den Wind. Das Ergebnis: geringere Effizienz, aber mehr Belastung durch Infraschall.
Sein Fazit: „Man muss erkennen, aus diesem Irrsinn auszusteigen.“ Dabei zitierte er sinngemäß Bertolt Brecht: „Wer A sagt, muss nicht unbedingt B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“
Doch derzeit gilt offenbar: Augen zu, Ohren zu – und weiterbauen. Die gesundheitlichen Risiken? Einfach ignoriert.
Infraschall sieht man nicht, riecht man nicht – und genau deshalb ist er so gefährlich.
Im nächsten Teil geht es um die wirtschaftlichen und politischen Abgründe der Windkraft – von überbezahlten Betreibern bis zu sinkenden Immobilienpreisen.
Fortsetzung folgt: Teil 3 – „Windkraft und Geld: Wer kassiert – und wer verliert“
Wenn Windräder stillstehen, weil das Netz überlastet ist – wer denkt, dass dann auch der Geldhahn zugedreht wird, liegt falsch.
Kommunalpolitiker Kleindienst machte es in Goßwitz unmissverständlich klar: Selbst wenn die Anlagen vom Netz genommen werden, fließen die Vergütungen an die Betreiber weiter. Bezahlt wird das – wie immer – vom Steuerzahler und Stromkunden. Das ist kein technisches Problem, das ist politisch gewollt.
Verlust für viele – Gewinn für wenige
Für die Anwohner bedeuten Windkraftanlagen in der Nähe massive Einbußen beim Immobilienwert. Häuser, die über Generationen aufgebaut wurden, verlieren auf einen Schlag einen erheblichen Teil ihres Marktwertes. Die Betreiber dagegen kassieren weiter – abgesichert durch Gesetze, die von genau den Parteien gemacht werden, die öffentlich von „Bürgerbeteiligung“ reden.
Energie im Überfluss – und trotzdem Mangel
Heute schon wird in Spitzenzeiten mehrere Male so viel Windstrom ins Netz eingespeist, wie überhaupt gebraucht wird. Diese Überschüsse werden dann billig ins Ausland exportiert. Wenn später, bei wenig Wind, Strom benötigt wird, kaufen wir ihn teuer zurück. Wirtschaftlich ist das Irrsinn – aber für einige ein profitables Geschäftsmodell.
Regionale Unabhängigkeit? Möglich – aber nicht gewollt
Kleindienst wies darauf hin, dass die Region mit den vorhandenen Talsperren Goldistal, Bleiloch, Hohenwarthe 1 und 2 ohne Netzentgelte genug Strom bereitstellen könnte, um wirtschaftlich unabhängig zu sein. Doch stattdessen werden wir immer abhängiger von einem System, das Gewinne privatisiert und Kosten sozialisiert.
Appell an Grundstückseigentümer: Die letzte Verteidigungslinie
Wer Land besitzt, auf dem Windräder stehen könnten, hält einen der letzten Schlüssel in der Hand, um den Bau zu verhindern. Nicht zu verpachten bedeutet: kein Fundament, kein Mast, keine Rotoren. Das ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern eine Frage von Moral und Verantwortung – gegenüber den eigenen Kindern, Enkeln und der gesamten Region.
Der Abend in Goßwitz machte deutlich: Das Windkraftgeschäft ist kein grünes Vorzeigeprojekt – es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Politik und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten, um sich auf Kosten der Bevölkerung die Taschen zu füllen.
Im nächsten Teil wird es noch härter: Gesundheitsrisiken, Giftstoffe und zerstörte Lebensräume – ein Blick auf die Fakten, die von offizieller Seite am liebsten verschwiegen werden.
Fortsetzung folgt: Teil 4 – „Gift im Boden, Gift in der Luft – die schmutzige Wahrheit hinter der Windkraft“
Wer glaubt, Windräder seien ein sauberes, umweltfreundliches Projekt, sollte sich den Vortrag des Gastredners aus St. Gangloff anhören. Was er präsentierte, war ein Schlag ins Gesicht für jeden, der noch an das grüne Märchen glaubt.
Infraschall – nicht nur ein Nervenproblem
Die Uni Mainz hat es in einer Studie bestätigt: Infraschall ist nicht nur störend, er kann Herz und Nervensystem direkt schädigen. Der Verband der Infraschallgeschädigten listet inzwischen über 1.000 Betroffene, die ihre Häuser verlassen mussten. Ihre Immobilien sind praktisch wertlos geworden – ganze Lebenswerke zerstört.
Speichern? Unbezahlbar.
Um nur eine Stunde des deutschen Energieverbrauchs zu speichern, wären 300 Milliarden Euro nötig – plus Wartung. Das sagt nicht irgendein Kritiker, sondern die nüchterne technische Realität. Und während Deutschland an einer Fantasie festhält, bauen unsere Nachbarländer moderne Atomkraftwerke.
Mehr Bedarf, weniger Realität
Der BMW-Chef warnte: In Zukunft werden wir über 1.000 Terawattstunden benötigen – 60 % mehr als heute. Mit Wind und Sonne allein ist das schlicht unmöglich.
PFAS – das unsichtbare Gift aus den Rotorblättern
Bei Windrädern drehen sich die Rotoren mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h. Dabei entsteht Abrieb – zwischen 50 und 250 Kilogramm pro Anlage über die Laufzeit. Dieser Abrieb enthält PFAS – hochgiftige, langlebige Chemikalien. Sie gelangen ins Grundwasser, in Flüsse, in Böden.
Zum Vergleich: Im Trinkwasser gilt ein Grenzwert von 20 Nanogramm pro Liter – in manchen Flüssen werden bis zu 40.000 Nanogramm gemessen! Diese Stoffe reichern sich in Tieren an, landen über die Nahrungskette auf unseren Tellern.
Besonders gefährlich: Wildschweinleber – in einigen Regionen schon jetzt vom Verzehr verboten.
Politische Verantwortung? Fehlanzeige.
Landräte hätten die Pflicht, Tierbestände auf diese Kontamination prüfen zu lassen. Doch tut das irgendjemand? Offenbar nicht. Dabei ist die Gefahr seit den 70er Jahren bekannt – Teflon und PFAS waren schon damals ein Thema.
Und das alles für Geld.
Ein Windrad kostet rund 7 Millionen Euro – und erwirtschaftet idealerweise etwa 40 Millionen Euro in 20 Jahren. Dazu kommen Pachten von 100.000 bis 500.000 Euro pro Jahr für die Grundstückseigentümer. Eine Gelddruckmaschine – finanziert durch Umweltzerstörung und gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung.
Das Fazit aus St. Gangloff:
• Wir brauchen mehr Vernetzung unter Gleichgesinnten.
• Wir müssen juristisch gegen Habecks Gesetze vorgehen.
• Wir müssen viele werden – denn Politiker wollen keinen Stress, aber wiedergewählt werden.
Der Kampf gegen die Windkraft ist nicht nur ein Kampf für schöne Landschaften – es ist ein Kampf für unsere Gesundheit, unser Eigentum und unsere Kinder.
Im nächsten Teil geht es um die systematische Täuschung bei Rückbau, Recycling und Genehmigungen – und warum der Steuerzahler am Ende immer die Zeche zahlt.
Fortsetzung folgt: Teil 5 – „Die Rückbau-Lüge: Wie Windkraft zur Kostenfalle wird“
Hinter der Fassade der „grünen Energie“ versteckt sich ein schmutziges Spiel aus finanziellen Tricks, rechtlichen Schlupflöchern und massiver Entmachtung der Kommunen. Das wurde in Goßwitz unmissverständlich klar.
Infraschall bis zu 3 Kilometer weit – aber Zuständigkeit abgeschoben
Mit einer Reichweite von rund 3.000 Metern ist Infraschall ein Problem, das weit über die direkten Anwohner hinausgeht. Doch wer soll handeln?
Ein Zuschauer forderte, Kreistagsabgeordnete zu nerven. Der BI-Vertreter aus St. Gangloff stellte klar: Zuständig sind Landtag und Bundestag – „Die Schuldigen sitzen im Bundestag“.
Trotzdem hätten Landräte die Pflicht, alles für den Gesundheitsschutz zu tun. Ob sie es tun? Fraglich.
Abrieb, Gift und Enteignung
Zwischen 50 und 250 Kilo Abrieb pro Rotorblatt-Lebenszeit – voller PFAS – vergiften Böden und Grundwasser.
Das kommt einer faktischen Enteignung der Landwirte gleich.
§ 5 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes? Offenbar ignoriert.
Und das, obwohl die Gefahren seit den 1970ern bekannt sind.
Rückbaukosten – ein perfekter Betrug auf Raten
Für jedes Windrad werden mehrere eigene GmbHs gegründet, ausgestattet mit etwa 25.000 Euro. Beim Rückbau sind diese GmbHs dann pleite – und Grundstückseigentümer oder Steuerzahler zahlen die Rechnung.
Die offiziell hinterlegten Sicherheitsbürgschaften decken oft nur ein Viertel der tatsächlichen Kosten. Realistisch braucht man 1,5 Millionen Euro pro Windrad – bis 2040.
Das bedeutet: Heute wird kassiert, morgen zahlen wir alle.
Recycling? Reine Märchenstunde
Rotorblätter sind nicht recycelbar. Große Teile der Anlagen kommen aus China, für die Herstellung wird Balsaholz in Massen geschlagen und um die halbe Welt verschifft.
Und wohin mit dem Schrott? Direkt hinter der Grenze, in Tschechien, liegen schon heute geschredderte deutsche Windräder – ohne Plan für eine sichere Entsorgung.
Demokratie ausgehebelt
Die obere Baubehörde darf Windkraftanlagen auch gegen den Willen von Gemeinderäten genehmigen (§ 35 BauGB). Bei Photovoltaik ist das nicht so einfach möglich.
Gemeinden und Landkreise setzen nur noch um, was in Berlin beschlossen wird.
Energie-Irrsinn in Zahlen
Allein in Bayern gab es im letzten Jahr 1,1 Millionen Zwangsabschaltungen von Windrädern, weil zu viel Strom im Netz war.
Investoren kaufen die Flächen übrigens nicht – sie pachten sie. Denn Eigentum verpflichtet. Pacht bedeutet: Profit ohne Verantwortung.
Dieses System ist darauf angelegt, Gewinne zu privatisieren und Risiken zu sozialisieren.
Am Ende bleibt für uns: vergiftete Böden, ruinierte Landschaften, zerstörte Immobilienwerte – und die Rechnung.
Im letzten Teil schauen wir auf den vielleicht heuchlerischsten Aspekt der gesamten Energiewende: Das große CO₂-Märchen und die Doppelmoral der Politk
Mark Tetzlaff
Wenn es um die „Energiewende“ geht, wird ständig von CO₂-Einsparung geredet.
Doch was in Oberwellenborn zur Sprache kam, entlarvt dieses Argument als das, was es ist: eine politische Nebelkerze.
CO₂ einsparen – aber Bäume fällen
Wie kann man glaubwürdig behaupten, CO₂ reduzieren zu wollen, während man ganze Waldflächen für Windparks rodet?
Wie passt es zusammen, Fracking-Gas aus den USA über den Ozean zu schippern – mit riesigem Energieaufwand – nur um zu sagen, man sei „unabhängig“?
Russisches Gas – bezahlt, aber nicht genutzt
Wegen langfristiger Verträge wird russisches Gas immer noch bezahlt, aber nicht abgenommen. Die Kosten trägt – wie immer – der Steuerzahler.
Schwefelhexafluorid – das vergessene Klimagift
Ein Stoff, der 25.000-mal klimaschädlicher ist als CO₂.
Keine Kontrollpflicht, niemand weiß, wo er am Ende landet. Aber Hauptsache, wir reden über „CO₂-Bilanzen“.
Kriege und Emissionen – kein Thema
Die CO₂-Emissionen aktueller Kriege? Kein Politiker spricht darüber. Offenbar spielt es keine Rolle, wenn Panzer, Raketen und Flugzeuge den Himmel verdunkeln – solange die Windräder weiterlaufen.
Die große Zahlenschieberei
Deutschland will bis 2045 1 Milliarde Tonnen CO₂ einsparen.
China stößt 12 Milliarden Tonnen im Monat aus.
Deutschlands Anteil am weltweiten CO₂-Ausstoß: 1,6 %.
Das ist, als würde man im brennenden Haus das Kerzenlicht auspusten und sich dafür auf die Schulter klopfen.
Das Fazit:
Es geht nicht um das Klima.
Es geht nicht um die Umwelt.
Es geht um Geld – und darum, dass eine kleine Gruppe sich auf Kosten der Mehrheit bereichert, während man der Bevölkerung ein grünes Märchen erzählt.
Was bleibt?
Nur eins: Nicht wegsehen. Nicht still sein. Druck machen. Und zwar so lange, bis Politik und Konzerne verstehen, dass wir uns weder für dumm verkaufen noch unsere Heimat zerstören lassen.
Mark Tetzlaff
Welches Ziel hat die Petition?
Unsere Petition hat das Ziel die Genehmigungen zum Bau von Windkraftanlagen in Thüringen befristet auszusetzen, bis alle Sachlichen Teilpläne "Windenergie" bei den jeweiligen Regionalen Planungsstellen abschließend behandelt und rechtskräftig sind.
Welche Entscheidung wird beanstandet?
Unsere Petition richtet sich dagegen, dass beim Landratsamt des Ilmkreises Bauanträge von Windkraftanlagenbauern bzw. -betreibern trotz Fehlen der Ausweisung von Windvorranggebieten bearbeitet werden müssen. Konkret z.B. aktuell zum Bau von 9 Windrädern auf dem geplanten Windvorranggebiet W-29 in der Gemeinde Stadtilm.
Welche Behörde hat die Entscheidung getroffen?
Es sind generell alle Kommunen bzw. Landratsämter davon betroffen.
Zur Petition
https://petitionen.thueringer-landtag.de/petition/befristete-aussetzung-der-genehmigung-von-windkraftanlagen-in-thueringen
Stephan Metzner, Am Engerlein 3, 07333 Unterwellenborn, 0176 | 315 13 777 |